Tai-Chi: Kampfkunst oder Meditation?

Taijiquan 太极拳 (kurz: Tai-Chi) wird nicht nur in China, sondern auf der ganzen Welt von mehreren Millionen Menschen praktiziert. Es wurde bereits zu Zeiten des chinesischen Kaiserreichs als Kampf- und Bewegungskunst etabliert. Heutzutage tritt der Aspekt der Kampfkunst zunehmend in den Hintergrund. Gesundheit, ganzheitliche Entwicklung von Körper und Geist sowie Persönlichkeitsentwicklung treten dafür immer mehr in den Vordergrund. Tai-Chi ist meditativ, kräftigt den Körper und dient der Entfaltung des inneren Qi 气 („Lebenskraft“, „Energie“, „Atem“).

Wörtlich übersetzt bedeutet Taijiquan etwa „Höchstes Prinzip der Faust (-kampftechnik)“. Die Kurzform lautet Tai-Chi. Da sich die Umschrift für die chinesischen Schriftzeichen im Laufe der Zeit immer wieder verändert hat, gibt es unterschiedliche Schreibweisen. Hierzulande ist das Taijiquan auch unter dem Begriff Schattenboxen bekannt, da dem Schüler beim Training meist ein imaginärer Partner gegenübersteht.

Tai-Chi zählt heute zum größten „Volkssport“ in ganz China. Bereits in den frühen Morgenstunden kann man im Reich der Mitte Jung und Alt bei der Ausführung der häufig meditativ anmutenden Bewegungen beobachten. Sehr beliebt dafür sind Parks, der Uni Campus oder öffentliche Plätze.

Tai-Chi Kampfkunst

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter “Tai-Chi: Kampfkunst oder Meditation”. Er wurde am 12.01.2018 im China Tours Reisemagazin veröffentlicht.

Autorin: Anna Sellmann

Sinologin M.A. | Dozentin für Chinesisch | Mitarbeiterin im Museum für Ostasiatische Kunst Köln | Mitarbeiterin im Museum für Lackkunst Münster | Blog-Redakteurin

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